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Wohn- und Aufenthaltsbereich

Das zweite Obergeschoss war in der Hochblüte des Schlosses Schauensee der Wohn- und Aufenthaltsbereich. Insbesondere wurden hier auch Gäste empfangen, wofür der repräsentative Ort mit Blick auf Luzern mitunter auch gebaut wurde.

Festsaal

Im grossen Festsaal haben die früheren Bewohner des Schlosses Gäste empfangen und Familienfeiern empfangen. Der Festsaal bietet den Gästen durch die offenen Fenster eine atemberaubende Rundsicht auf die Zentralschweiz und das Alpenpanorma.

Am Kamin des grossen Cheminées prangt das Krienser Wappen – eine Reverenz an den Standort des Schlosses. Das Inventar ist weitgehenderneuert. Insbesondere die Stühle sind neuen Datums: Die alten Stabellen hatten so schräge Rückenlehnen, dass die Gäste ohne verteilte Stützkissen förmlich «von den Stühlen» rutschten.

Heute darf der Festsaal mit max. 50 Personen genutzt werden. Dies aus feuerpolizeilichen Gründen. In den Zeiten der grossen Schlosskonzerte wurde im Raum jedoch für 102 Personen bestuhlt, was nur nach einem akribischen Plan möglich war. Um weiteren 50 Besuchern den Konzertgenuss zu ermöglichen, wurde die Türe zum Kassettenzimmer geöffnet. Gleichzeitig wurde das «Graberloch» geschaffen. Die Durchreiche neben der Türe ermöglichte auch dort den Blick auf die Künstlerin im Saal.

Kassettenzimmer

Das Kassettenzimmer war einst das Speisezimmer der Schlossbewohner. Die wertvolle Holzausstattung mit der Kassettendecke ist ein Meisterstück der einheimischen Holzverarbeitung und Originalzustand erhalten. Der Raum verfügt über einen direkten Zugang zum Festsaal.

Heiligenzimmer

Vom Kassettenzimmer aus ist ein Hinterzimmer erreichbar. Der Raum (auch «Heiligenzimmer» genannt) soll früher bei Aufenthalten von Franz von Assisi und Bruder Klaus deren Schlafzimmer gewesen sein. Heute befindet sich dort der aus Sicherheitsgründen nötige Notabgang im Brandfall mit einer Feuerrutsche, die im Notfall an der Aussenwand des Schlosses nach unten gelassen wird.

Küche

Die Küche auf dem 2. Obergeschoss ist für Caterer gut eingerichtet, wenngleich die Raumverhältnisse eng sind. Ein Aufzug steht im Schloss nicht zur Verfügung, sodass auch Essen und Getränke von Hand ins 2. Obergeschoss getragen werden müssen.